- Praxisgemeinschaft Psychotherapie Heine-Burkert

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Anlaufstellen

Traumaambulanz Ravensburg

Soforthilfe bietet die Traumaambulanz des ZfP Südwürttemberg in Ravensburg-Weissenau Gewaltopfern im Kindes- und Jugendalter und deren Eltern an.

Unter der Telefonnummer +49  (0)171 7179072 können jugendliche Opfer von Gewalttaten rund um die Uhr psychotherapeutische Soforthilfe erhalten.
Traumaambulanz im Internet

Sinova Klinik Ravensburg

Sofern erwachsene Familienangehörige mit behandelt werden, erfolgt die Unterstützung durch die Psychiatrische Institutsambulanz der SINOVA Klinik in Ravensburg.


Weisser Ring e.V.

Der Weisse Ring e.V. arbeitet bundesweit mit Landesbüros.
Aussenstellen finden Sie im Internet unter:

Aussenstelle Ravensburg
Leitung: Josef Hiller
Gartenstraße 107
88214 Ravensburg
Mobil: +49 (0)172 2582400
Festnetz: +49 (0)751 3527580  
Email: weisser.ring.rv [at] t-online.de


Frauen und Kinder in Not e.V.
Elvira Birk
Römerstraße 4
88214 Ravensburg
Tel. +49 (0)751 23323
Frauen und Kinder in Not e.V. im Internet


Beratungsstelle Brennessel e.V.
Ursula Mähne
Marktstraße 53
88212 Ravensburg
Tel. +49 (0)751 3978
Beratungsstelle Brennessel e.V. im Internet


Polizeidirektion Ravensburg
Seestraße 13
88214 Ravensburg
Tel. +49 (0)751 8030

Bei der Polizei können Sie weitere Anlaufstellen erfragen, bei denen Sie Hilfe erhalten.


Im Notfall

Aus juristischen Gründen weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es  sich bei den folgenden Informationen um keine Rechtsberatung handelt.  Sie geben lediglich Erfahrungen aus unserer Praxisarbeit mit Notfällen wieder.


Hilfe holen

Holen Sie sich in jedem Fall Hilfe, auch wenn Sie im Moment nicht über das sprechen wollen, was geschehen ist und im Moment noch keine Anzeige erstatten wollen.


Dokumentation

Lassen Sie direkt nach der erlebten Gewalt die Folgen von einem Arzt feststellen und dokumentieren. Das lässt Ihnen die Freiheit, später zu entscheiden, ob Sie rechtliche Schritte einleiten wollen. Teilen Sie dem behandelnden Arzt mit, wenn sie zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Anzeige erstatten wollen.

Wenn Sie sich als Betroffene oder Betroffener einer Gewalttat nicht in der Lage glauben, sich einer späteren rechtlichen Auseinandersetzung zu stellen, gibt Ihnen frühzeitige Dokumentation die Möglichkeit, vielleicht in einigen Monaten oder Jahren anders zu entscheiden.

Dokumentieren Sie auch in der Folgezeit  Drohungen seitens eines Verursachers (Anrufe im Kalender notieren, sms einer Vertrauensperson zeigen oder ausdrucken)...


Helfer und Anzeigepflicht

Teilen Sie bei der Polizei mit,  wenn sie aktuell noch keine Anzeige erstatten wollen und fragen Sie den ermittelnden Beamten, was er/sie von Ihnen wissen darf und was nicht, damit für ihn/sie keine Anzeigepflicht entsteht. Lassen Sie sich dort  beraten, worauf Sie achten können, um weitere Bedrohung abzuwenden.

Fragen Sie, an wen Sie sich bei erneuter akuter Bedrohung konkret wenden können. Die Polizei kann Ihnen aus ihrer Erfahrung heraus Empfehlungen zum Eigenschutz geben und Sie beraten, welche Anlaufstellen Sie um Hilfe bitten können. Fragen Sie nach Listen / Adressen für weitere Anlaufstellen, wo Sie beratende (auch rechtsberatende) oder therapeutische Hilfe erhalten können.

Wenn Sie mögen, fragen Sie den Beamten nach Erfahrungen mit vergleichbaren Situationen, nach persönlicher Einschätzung Ihrer Situation. Selbstverständlich können Sie auch um eine weibliche Ansprechpartnerin bei der Polizei bitten.


Übernahme von Therapiekosten nach Gewalterleben

Die Übernahme von Therapiekosten für psychotherapeutische Behandlung bei Notfallintervention oder durch einen nicht-kassenzugelassenen Therapeuten kann zunächst unabhängig von der Erstattung einer polizeilichen Anzeige von den möglichen Kostenträgern geprüft werden.

Der Weisse Ring e.V. bietet unabhängig von einer polizeilichen Anzeige Erstberatungshilfe im Notfall - erkundigen Sie sich bei einer Aussenstelle in Ihrer Nähe.
 
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